Blick des Waldes

Der Blick des Waldes liegt in den Augen des Waldläufers James, es ist die

Fortsetzung von Magmas Abenteuer. Denn eines Tages treffen sie aufeinander. 

James merkt das Magma nicht normal ist und bittet sie ihm und seinem Clan zu helfen.

Eine Reise in ferne Welten beginnt und auch eine kleine Liebesgeschichte.

Charaktere in dieser Geschichte: Magma, James, Dakaria, Mous, Mato, Arjun, Jan, Winona, Lara, Aisha, Jace, Nuka, Liam, Jula, Solem, Terrae

 

Kapitel 1 (Magma)

 

Ich suchte auf dem Waldboden nach Spuren des Gürteltieres das ich verfolgt habe. Da war es, das Kleine Tierchen knabberte an einem Stiel. Ich zielte mit einem meiner Pfeile darauf.

Im Frühling waren viele Tiere unterwegs. Ich spannte den Bogen und- ein Pfeil traf das Gürteltier.

Doch es war nicht meiner. Es war ein kleinerer, schöner gearbeiteter Pfeil. ``Was ist...´´ stotterte ich.

Ein junger Mann trat aus dem Gebüsch gegenüber von mir. Und kaum war er aus dem Schatten getreten hatte er meine komplette, völlige Aufmerksamkeit. Er hatte schwarzes, wuscheliges, aber schönes Haar, er war groß und Kräftig und doch geschmeidig, seine Augen waren tiefgrün, wie Saphire, Blätter, wie der Wald.

Doch im nächsten Moment bin ich wieder ich selbst und bin völlig wütend. ``Was soll das?´´ fragte ich. Im nächsten Moment kam es mir komisch vor. Es war schließlich nicht mein Wald, aber ich hatte hier nie jemanden gesehen. ``Es tut mir leid, ich habe sie nicht gesehen.´´ meinte der Junge.

Und seine Stimme war als hätten Engel selbst sie geschaffen. ``Ich... äm-´´ stotterte ich.

``Oh, ich habe mich nicht vorgestellt. Mein Name ist James.´´ sagte er und trat einen Schritt näher.

Ich steckte den Pfeil zurück. ``Hallo ich bin- Magma.´´ krächze ich dünn. James lächelte. Er widmete sich dem Gürteltier, nahm seinen Pfeil, dankte kurz der Wächterin der Lebenden, dann dem Wächter der Toten und hob das Tier auf. ``Es ist deine Beute Magma.´´ Ich schüttelte den Kopf. ``Nein, du hast es erlegt.´´ erwidere ich leise. James zog die Augenbrauen hoch und er sieht dabei einfach nur himmlisch aus. ``Sicher?´´ fragte er. ``Wenn du mir eine Frage beantwortest.´´ meinte ich. James nickte. ``Nur zu frag.´´

``Was machst du hier?´´ fragte ich und schaute James in die waldgrünen Augen.

 

Kapitel 2 (James)

 

Was machst du hier? Das war das was sie wissen wollte? Magma hatte eine außergewöhnliche Ausstrahlung. Irgendetwas an ihr war nicht normal. Doch ich musste ihre Frage beantworten.

``Ich bin einer der Waldläufer, Hüter des Falken.´´ erklärte ich.

Magmas Miene zeigte Verwirrung. ``Ein Waldläufer?´´ fragte sie verständnislos. Ich nicke nur.

Magmas blick fiel auf meine Clantätowierung am Hals. Ein schwarzer, kleiner Falke.

``Ja, ich gehöre zu einem Clan, den Hütern ders Falken.´´ erklärte ich mit warmer Stimme.

``Ich habe hier nie jemanden gesehen, gehört, irgendwelche Zeichen gedeutet.´´ sagte Magma.

``Das ist eine lange Geschichte, ich will dich damit nicht belasten. Nimm die Beute, dann sind wir beide zufrieden.´´ sagte ich und gab ihr das Gürteltier. Magma nahm es an und lächelte. ``Erzähl es mir doch.´´ sagte sie. Doch ich verabschiedete mich schon ``Wiedersehn Magma.´´ Und dann verschwand ich zwischen den Blättern.Schnell ging ich Richtung Lager, ich hatte jemanden Gefunden der sich hier auskennt, vielleicht kann sie uns helfen. Arjun wird die Hilfe von Jedem annehmen.

Als ich in unserem provisorischen Lager ankam waren nur Mato und Winona da. Mato legte gerade neues Holz auf einen Stapel und Winona zerrieb ein paar Blätter, Beeren und Kräuter.

``Wo ist Arjun? Wo sind Lara und Jan?´´ fragte ich. Mato ging zu mir. ``Arjun habe ich nicht gesehen, Lara und Jan sind jagen.´´ meinte er. ``Es ist ja auch nötig wenn du nichts mitbringst.´´

Mato war mein bester Freund, er ist 2 Jahre älter als ich. ``Es gibt wichtigeres.´´ sagte ich. ``Immerhin sind wir nur zu sechst.´´ Ein Schatten legte sich über Matos Gesicht.

``Ich habe jemanden gefunden Mato. Sie hat eine Kraft irgendwas starkes. Sie wird uns helfen.´´

 

Kapitel 3 (Magma)

 

Auf Mous ritt ich zurück zu den spitzen Steinen. Ich stieg von Mous ab und ließ sie laufen.

Ich schaute mich zwischen den vielen Steinen um. Der Sandige Boden war heiß, ich konnte Fußspuren darin sehen. Ich folgte ihnen in den Schatten zweier Schiefen Steinbrocken. Dakaria saß darunter und stellte Feldkörbe her. ``Magma.´´ begrüßte sie mich ohne auf zu schauen. ``Du bist wieder da.´´ Ich ließ das Gürteltier fallen. ``Ja.´´

Dakaria schaute auf, ihre dunklen Rauchgrauen, Augen glänzten wie immer.

Ihr Blick durchbohrte mich, auch wenn ich sie schon so lang kannte, wusste ich kaum etwas über sie.

Über ihre Mächte und Künste, denn sie war eine Dämonin aus dem Reich meines Vaters.

Einst hatte er sie geschickt um auf mich auf zu passen.

``Dakaria,´´ fing ich langsam an. ``Darf ich dich was fragen?´´ Dakaria unterbrach ihre Arbeit.

``Natürlich.´´ sagte sie ruhig. Ich setzte mich zu ihr in den Schatten.

``Was sind Waldläufer?´´ fragte ich. Ich sah wie sich etwas in Dakaria regte und ihre Augen begannen zu Flackern. Sie wusste etwas. ``Sie sind die Wächter und Hüter der Wälder und Tiere. Sie haben Clans und ein Schamanentier mit dem sie manchmal kommunizieren können. Es soll fünf Clans geben aber sie leben weit weg in der nähe der Berge und der Küste.´´ erklärte sie mir.

``Warum sollte ein solcher Waldläufer hier sein?´´ fragte ich langsam und behutsam.

Dakarias Augen verengten sich und das flackern wurde zu einem gruseligen Schimmern.

``Einer war hier?´´ wisperte sie. Nicht das erste mal hatte ich das Gefühl sie konnte Gedanken lesen.

``Ja, ich habe einen getroffen. Er sagte er komme vom FalkenClan.´´ erzählte ich.

Dakaria packte mein Handgelenk, ihre Hand war eiskalt. ``Solem und Terrae...´´ murmelte Sie.

 

Kapitel 4 (James)

 

Ich saß mit Arjun, Mato, Winona, Lara und Jan am Lagerfeuer unseres provisorischen Lagers.

``Und du sagst sie könnte uns helfen?´´ fragte unser Häuptling Arjun.

Er war ein großer, stämmiger Mann mit dunklen Haaren und den Narben vieler Kämpfe.

Seine Clantätowierung hatte er auf der Wange. Er rieb sich das Kinn und wartete auf eine Antwort.

Ich nickte. ``Davon bin ich überzeugt. Ich habe den Geist einer Wächterin gespürt.´´

Jan sprang auf. ``Das kann nicht sein, es gibt nur sechs Wächter und wie wir alle wissen haben diese beeindruckende Tempel und Bauten, sie verlassen sie nie. Warum solltest du eine Wächterin mitten in einem Wilden Wald treffen?´´ Winona legte ihre Hand auf seine Schulter.

``Denk an Nuka und Liam, sie sind noch im Lager, wohl möglich brauchen wir die Hilfe dieser Magma.´´ besänftigte sie ihren Gefährten. Nuka und Liam waren ihre Tochter und ihr Jüngerer Sohn.

Ich mischte mich ein. ``Wer sagt das es keine Wächterin namens Magma gibt?´´ Arjun schlug mit seinem Stab auf einen Stein. ``Schluss jetzt.´´ rief er mit trockener Stimme.

``James, du wirst mich und Lara morgen zu ihr führen. Wir werden sie finden.´´ entscheid er.

``Wer weis wie lange Cheyenne und Jace die Stürme noch aufhalten können. Wir müssen so schnell wie möglich Hilfe suchen.´´ Lara und Mato nickten.

Ich schaute zum Himmel, es war Sonnenuntergang. Ein Falke kreiste über mir und schrie sein Leiden in den feuerroten Abendschimmer. ``Ich komme Magma.´´ flüsterte ich leise.

 

Kapitel 5 (Magma)

 

Dakaria war den ganzen restlichen Abend still gewesen, hatte nichts gesagt und hatte einfach ihre Arbeit gemacht. Also hatte ich das auch getan und am Abend früh eingeschlafen.

 

Am nächsten Morgen wachte ich spät auf. Dakaria lag in ihrem Bett, doch ihre Augen waren offen und sie starrte konzentriert auf den Boden.

``Dakaria, willst du Pilzsuppe?´´ fragte ich leise und zog meine Lederstiefel und mein Herbst und Winterfell über. Das Feuer war nur noch eine Glut und kalter wind zog herein. Dakaria schüttelte den Kopf. Sie aß sehr wenig, ich wusste überhaubt nicht ob sie eigentlich essen musst, so als Dämonin.

Ich nahm ein paar Pilze und Gräser aus dem Vorrat, einen Kessel und eine Holzschüssel mit nach draußen. Ich entzündete das Feuer neu und fing an eine Suppe zu kochen.

Bald war die Sonne an ihrem höchsten Punkt angekommen. Ich hatte gegessen und wollte gerade Richtung Fluss, als ich, zu meiner Überraschung, drei Menschen am Waldrand entdeckte.

Es waren nur drei schwarze, längliche Punkte, aber Tiere waren es nicht.

Sie kamen mit dem kalten Wind und beunruhigend schnell näher. Ich ging schnell rein um Dakaria zu holen, aber sie stand schon im Eingang. ``Dakaria, da sind- Leute... drei Stück.´´ meinte ich.

Dakarias Augen wurden dunkel. ``Ich weis.´´ Mein Mund klappte auf, und obwohl ich etwas sagen wollte konnte ich nicht. ~Vielleicht ist es James!~ dachte ich aufgeregt. ~Ach was. Nein Magma, du darfst jetzt nicht an James denken. Ich meine- er könnte ja... du kennst-...~

Ich zeigte, stumm und mit zusammengekniffenen Augen, auf die, wieder näher gekommenen, drei Gestalten. Dakaria nickte. ``Weist du wer das ist?´´ fragte sie. ``N-nein also, es könnte ja James

sein.´´ sagte ich, wobei die letzten beiden Worte schrecklich schief klangen.

Dakaria zog eine Augenbraue hoch. ``Wer ist James, Magma?´´ fragte sie in einem... komischen Ton.

Bald konnte ich die Gestalt erkennen. ``Das ist James.´´ sagte ich und nickte zu ihm hinüber.

Bald, es kam mir wie eine Ewigkeit vor, stand James, ein älterer Mann mit dunklen Haaren und eine Junge Frau mit schönen blonden Haaren vor uns.

``Hallo Magma, schön das wir dich gefunden haben.´´ sagte James mit seiner warmen Stimme.

Mein Mund war etwas trocken also nickte ich einfach nur und starrte von einem zum anderen.

 

Kapitel 6 (Magma)

 

James holte Luft. ``Magma, das ist Arjun, der Häuptling des FalkenClans. Das ist Lara, eine weitere Waldläuferin.´´ erklärte er. Ich nickte. ``Wie kommt es das ihr hier seid?´´ fragte Dakaria.

``Deshalb sind wir hier.´´ krächzte Arjun und er trat einen Schritt vor. Dakaria beäugte alle drei misstrauisch. ``Warum seid ihr ausgerechnet auf uns gestoßen?´´

Diesmal war es Lara die damit zum ersten mal sprach. Ihre Stimme war weich und warm, aber trotzdem etwas leise. ``Wegen Magma.´´ sie schaute zu mir. ``James hat etwas gespürt, es war deine Macht. Du bist eine Wächterin.´´ Ich zuckte etwas zusammen als sie die Wächterin erwähnte.

Ich schluckte und schaute zu Dakaria. Sie zuckte mit den Schultern.

``Ich weis nicht... wie ich euch helfen soll.´´ begann ich. ``Ja, ich bin eine Wächterin, aber noch nie habe ich meine Kraft angewendet.´´ James lugte um mich herum, wahrscheinlich suchte er nach einer Hütte, einem Lager oder etwas ähnliches. ``Wirklich?´´ fragte Lara verwundert, brach aber sofort ab als sie Arjuns Blick sah. ``Wir wissen das du keine der Großen fünf bist, aber du bist eine Wächterin. Das ist was uns helfen wird.´´ sagte der Anführer.

James setzte sich auf einen Stein links von mir. Bald saßen wir alle.

``Magma, unser Lager und unsere Heimat liegt weit von hier. Solem und Terrae führen Krieg, die Welt hinter den Bergen, an der Küste ist in Aufruhr. Wir brauchen eine andere Wächterin, die das beendet, bevor unsere Welt ausgelöscht wird. Unser Lager ist noch bewohnt, die anderen Clans sind noch da. Wir werden zerstört.´´ erzählte James. Ich hing die ganze Zeit an seine Lippen und beobachtete ihn mit zusammengebissenen Zähnen. ``Ihr meint also ich soll mit euch, so schnell es geht zu eurer Heimat gehen. Dann soll ich etwas dagegen tun das ihr zerstört werdet, das heißt ich soll mich gegen Solem und Terrae auflehnen. Ohne jegliche Kräfte?´´ stellte ich verblüfft, aber begeistert fest.

Arjun und Lara neigten den Kopf. Nur James antwortete. ``Wir bitten dich darum.´´

``Dann komme ich mit euch!´´ rief ich. Dakaria hustete. ``Magma, das kannst du...´´ flüsterte sie, doch ich unterbrach sie. ``Doch ich kann, ich bin bald 17, ich habe meine Kräfte, also warum nicht?´´

James lächelte glücklich und seine Augen strahlten mich an. Arjun klatschte in die Hand.

``Wann gehen wir los?´´ fragte ich, sprang auf und mir wurde schlagartig heiß.

 

Kapitel 7 (James)

 

Meine Haut kitzelte bei dem Gedanken daran endlich wieder zuhause zu sein. Die Reise würde zwei Tage dauern, doch das war nichts schlimm, sobald Magma da war.

Sie war wunderschön, ihre Haare waren lang und wellig, in der Sonne glänzten ihre Augen golden. Sonst waren sie grün, nicht im Ansatz so rein grün wie meine, aber grün. Arjun antwortete Magma.

``Wir sollten so schnell wie möglich aufbrechen.´´ Lara nickte schnell. Ihr Bruder Jace war noch im Lager. Ich stimmte zu. ``Wenn du willst Magma,´´ sagte ich. ``kannst du eine Nacht bei mir- äm ich meine... im Lager verbringen und dann können wir am nächsten Morgen aufbrechen.´´

Magma schluckte und biss sich auf die Lippe. Ich folgte ihrer Bewegung, bis sie endlich antwortete.

``Gerne.´´ stimmte Magma freundlich zu. Ich lächelte zurück und meine Stimmung hob sich.

Dakaria sah dafür überhaupt nicht glücklich aus.

Arjun nickte zustimmend. ``Dann nimm mit was du brauchst und wir brechen auf.´´

``Ich werde mitkommen.´´ bestimmte Dakaria schnell. Ich verkrampfte, diese Dakaria kam mir seltsam und gruselig vor. ``Dakaria.´´ stöhnte Magma langgezogen. Sie zog Dakaria am Arm ein paar Meter zur Seite. Sie flüsterten aufgeregt zusammen, was sie nicht wussten: Ich hörte sie.

``Dakaria! Ich bin kein kleines Kind mehr. Du sagtest: ''Ich bin deine Beschützerin, ich werde immer bei dir sein, solange du mich brauchst.'' Aber jetzt brauche ich dich nicht. Ich kann das.´´

``Nein. Ich bin deine Schützerin. Diabolus beauftragte mich immer für dich da zu sein.´´ erwiderte Dakaria leise. ``Wenn ich dich brauche rufe ich dich.´´ Magma kam wieder, Dakaria verschwand in einer Nische. ``Ich werde meine Sachen holen.´´ sagte Magma. Ich nickte.

``Ich werde dir helfen.´´ sagte ich schnell und folgte Magma die ebenfalls in die Nische glitt.

 

Kapitel 8 (Magma)

 

James war beeindruckt von Mous. In seinem Land, wie er erzählte, waren Pferde edele Tiere und nur selten wurden sie gezähmt und geritten. James trug meinen Bogen und meine Pfeile, während ich den Rest transportierte. Dakaria bestand darauf mich bis zum Wald zu begleiten.

``Und du hast Mous dann gezähmt und seid dem bleibt sie bei dir?´´ fragte Lara erstaunt. Ich nickte nur. ``Dakaria, wir sind am Waldrand.´´ sagte ich stattdessen.

Dakaria murrte. ``Magma, ich weis nicht ob es-´´ ``Nein.´´ unterbrach ich sie. ``Ich gehe.´´ Ich verabschiedete mich schnell. James bedankte sich bei Dakaria und wir gingen los. Der Schatten der Bäume war angenehm kühl. James ging direkt neben mir. Ab und zu schauten wir zur Seite, wenn sich unsere Blicke kreuzten schaute ich schnell weg. ``Wir sind bald da.´´ sagte Arjun.

 

Wir erreichten das Lager gegen Mittag. Ich stand in der Mitte der Lichtung und staunte.

Es gab vier kleine Unterschlüpfe. Drei Hütten aus Holz, Ästen und Rinde und eine Rundliche Unterkunft aus Lehm. Auf der Lichtung lag einiges verstreut. einige flache, große Steine. In der einen Ecke standen Gefäße und Körbe, in der Mitte prasselte ein Feuer und daneben Standen noch mehr Gefäße mit Fleisch und Beeren. ``Wow...´´ staunte ich. ``Und das habt ihr alles in der kurzen Zeit aufgebaut?´´ fragte ich. ``Ja, wir sind seid etwa 19 Sonnenaufgängen hier.´´ erklärte Lara.

Ein Junger Mann kam auf uns zu. ``Mato!´´ rief James. ``Das ist Magma.´´ stellte er mich vor.

Mato lächelte freundlich. Ich lächelte zurück. Lara ging zu einer anderen Frau und Arjun zog sich in die Lehmhütte zurück. ``Und... wo kann ich schlafen?´´ fragte ich James.

Mato runzelte die Stirn. ``Wir haben nur vier Schlafplätze und wir sind so schon sechs. Jan und Winona sind schon in einem Unterschlupf und ich und Lara.´´ James wurde leicht rot.

``Was heißt das?´´ fragte ich. ``Du wirst mit- bei mir schlafen müssen.´´ erklärte James. Ich spürte wie mir die Hitze ins Gesicht stieg. Ich wurde rot. Mato hustete. James wirbelte zu ihm herum.

``Mato... ich glaube du kannst ja...´´ stotterte er, doch Mato drehte sich schon um und ging.

Ich band Mous mit einem langen Lederseil an einen Baum und brachte dann meine Sachen und Vorräte zu den von James. Ich redete noch lange mit ihm und Winona. Sie erklärten mir die ganze Lage: Es gab noch vier weitere Clans. Der FalkenClan und der HirschClan sind die einzigen WaldläuferClans. Der LachsClan und der MöwenClan sind Küstenläufer. Der FuchsClan ist der einzige Clan mit Jagdläufern. Der Fuchs-, Hirsch- und der FalkenClan leben im Wald, die KüstenClans am Meer. Solem, der Wächter der Sonne und Terrae, die Eächterin der Erde führen Krieg. Immer mehr wird die Umgebung zerstört und von Naturkatastrophen heimgesucht. Sie brauchen jemanden der die selbe Macht hat wie die Wächter.

 

Am Abend legte ich meine schwere Kleidung ab und stieg in die Hütte die mit James zuvor gezeigt hatte. Der Boden war erst mit trockenem Gras und darüber mit Fellen bedeckt. Als Decke hatten nur eine Wolldecke. James war noch nicht da also machte ich es mir, so weit es ging gemütlich. Es war eng, aber warm und weich.

Bald konnte ich hören wie Jemand die verflochtenen Zweige vor der Hütte weg schob, herein kam und sie wieder vorzog. Es war James. ``Oh- Magma..´´ stotterte er. ``Ich hoffe es ist genug Platz.´´ flüsterte ich leise. Er räusperte sich. ``Es wird schon gehen.´´ meinte er. ``Aber draußen regnet es.´´

Ich lauschte und tatsächlich konnte ich das prasseln hören. Bald würde es anfangen zu tropfen.

``Oh ja.´´ wisperte ich. James kroch unter die Decke und ich konnte seinen Arm an meinem spüren. Ein prickeln über zog meinen Körper. Ich hatte Gänsehaut. ``Ist dir kalt?´´ fragte James besorgt und fühlte mit seiner Hand meine Wange. Sie war glühend heiß. ``Nein, alles ok.´´ sagte ich.

Ich drehte mich auf die Seite zu ihm. Seine augen funkelten in der Dunkelheit und ich konnte seine Silhouette ausmachen und seinen warmen, süßen Atem auf meiner Haut spüren. Ich zuckte zusammen als ich spürte wie mir James durch die Haare fuhr. ``Dein Haar ist wunderschön.´´

Ich blinzelte und biss mir auf die Lippe. Ich griff nach seiner Hand und hielt sie fest.

``Gute Nacht James.´´ sagte ich. ``Gute Nacht Magma.´´ flüsterte James. Ich schlief ein, das letzte was ich mitbekam war das James meine Hand hielt.

 

Kapitel 9 (James)

 

Ich blinzelte und erwachte langsam. Ich drehte den Kopf hin und her und das bild vor meinen Augen wurde schärfer und schon bald fragte ich mich wie ich und Magma in diese Stellung gekommen waren. Ihre Haare waren in meinen Fingern, die andere Hand war mit ihrer verflochten. Unsere Gesichter waren nur wenige Zentimeter von einander entfernt. Ihr süßer Atem streifte meinen Hals und ich lächelte. Langsam befreite ich mich, schob das Zweiggeflecht zur Seite und schob mich nach draußen. Es war mild, aber neblig und der Boden war noch immer matschig.

Wenigstens hatte es aufgehört zu regnen. Plötzlich viel mir auf das die kleine Lichtung in hellem Aufruhr lag. Lara und Winona packten die verschiedensten Vorräte in Körbe und schnürten Felle zusammen. Jan rieb Leder mit einer dickflüssigen Masse ein. Mato und Arjun waren nicht zu sehen.

Ich zog mir Stiefel an und legte mir meinen Gürtel um, ebenfalls meinen Leder Wams.

Ich sog die Luft ein. ``James.´´ erklang Magmas Stimme hinter mir und ich zuckte kaum merklich zusammen. Ich drehte mich um und schaute in Magmas schöne Augen. In der Sonne glimmen ihre Augen fast golden. Sie hatte ihre Kleidung schon angelegt, ihr Armschutz aus Gürteltierleder und Silber mit den zwei Ringen glitzerten in der Morgensonne. ``Hast du gut geschlafen?´´ fragte ich.

Sie wurde leicht rot und schmunzelte. ``Ja, sehr.´´

``James, Magma, packt eure Sachen. Wir wollen aufbrechen.´´ das war Matos Stimme.

Ich drehte wieder herum. Er hatte eine Trage über den Schultern und war auch sonst voll beladen.

 

Bald waren wir alle abreise bereit. Magmas Pferd war uns dabei eine große Hilfe. Wir brachen noch vor der Mittagssonne auf. Jan und Mato schritten voran. Dann folgte Arjun, direkt hinter ihm waren Winona und Lara. Ich und Magma gingen mit Mous als letztes.

Schon bis zum Mittag hatten wir den Wald durchquert. Nun lagen die Berge vor uns.

 

Kapitel 10 (Magma)

 

Es war neblig, feucht und seltsam kalt. Obwohl es Anfang Frühling war. Wir gingen stetig Berg auf. Der Steinerne, karge Berg war grau, ich mochte ihn nicht.

Arjun ging mit Winona Voran die ihn stetig stützte und ihm half. Mous ging direkt hinter mir. Sie war klein und leicht weshalb sie relativ gut mit den kraxeln zurecht kam. Immer wieder stolperte ich und es gab einen besonders brenslichen Moment als ich auf einem glatten Stein ausrutschte.

Die Last auf meinem Rücken zog mich nach hinten und ich stolperte. Gott sei dank -ich meine WIRKLICH Gott sei dank- stand James -James!- hinter mir. Er fing mich auf und ich bekam rote Wangen als ich seine Warmen Hände spürte. Er hielt mich wie ein kleines Kind umklammert, doch er lächelte. Am liebsten würde ich für immer so bleiben, auch wenn es kalt war. James hielt mich in seinen Armen. Ich strich leicht mit meinem finger über James Oberarm. ``Hrrmhmrr.´´ jemand räusperte sich. James ließ mich los und ich schaute mich um. Mato hatte die Augenbrauen hochgezogen und starrte und erwartungsvoll an. ``Kommt ihr?´´ fragte ich.

``Ja... klar.´´ sagte ich heiser. wir wanderten weiter. Wir würden sicher nicht vor Anbruch der Dunkelheit halt machen.

 

Die Sonne war schon lange untergegangen, als wir endlich halt machten um uns in einer halben Höhle schlafen zu legen. Wir hatten Felle und Decken also war es -wenn auch nicht genug für mich- gemütlich. Ich legte mich hin und beäugte James. Seine Augen leuchteten in der Finsternis und nicht zum ersten mal hatte ich den Gedanken das sie wie der Wald aussahen.

 

Kapitel 11 (Magma)

 

Es war warm und wohlig, als ich erwachte. Ich wollte mich umdrehen, da bemerkte ich das jemand hinter mir lag. Ich blinzelte und drehte langsam meinen Kopf. Ich konnte James schwarzes Haar sehen und ich lächelte. ``Du bist wach.´´ flüsterte er plötzlich. Er stützte sich auf seine Ellenbogen und ich drehte mich zu ihm. ``Ja.´´ sagte ich. Ich hatte Gänsehaut. Es war kalt und ich fröstelte etwas.

``Ist dir kalt?´´ fragte James etwas besorgt. ``Oh.. nein es ist ok.´´ sagte ich leise.

James blinzelte. Er stand auf und zog sich seine Stiefel und sein Wams über. Ich tat das gleiche.

Mato und Winona waren bereits fertig, Lara, Jan und Arjun machten sich bereit. Ich belud Mous und zurrte die Packen wieder auf ihren Rücken. Sie schnaubte doch ich lies nicht locker, wir durften keine Zeit verlieren.

Nach einem kurzen Essen und dem Packen gingen wir wieder los.

Es regnete nicht mehr und der Nebel hatte sich verzogen. Die Sonne schien jetzt warm auf meinen Kopf und ich ging ruhig aber zügig neben James her. Wir waren schon lange über den Gipfel und ich konnte schon das Salz riechen. ``Meer...´´ flüsterte ich sehnsüchtig.

``Warst du noch nie am Meer?´´ fragte James. ``Noch nie.´´ seufzte ich glücklich.

 

Das Meer rauschte, das Salz prickelte und die Wolkenfetzen warfen schöne lange Schatten.

Ich stand mit James am Waldrand. Hinter und Mato, Winona, Lara, Jan und Arjun.

``Kommt, gehen wir ins Lager.´´ rief Jan. Ich atmete die Luft noch einmal ein, dann folgte ich ihm.

 

Kapitel 12 (James)

 

~Endlich wieder zuhause.~ Dachte ich und sah zufrieden zu wie Mato Aisha umarmte und küsste. Dann nahm er seine wenige Monate alte Tochter Jula in den Arm und lächelte glücklich. Winona und Jan umklammerten ihre Kinder Nuka und Liam. Lara umarmte ihren Bruder Jace. Und ich?

Ich stand da, alleine. Meine mutter starb als ich erst wenige Jahre alt war. Meinen Vater kenne ich noch nicht einmal. Ich hatte immer nur meinen Clan gehabt.

Magma ging durch das Lager. Sie betrachtete die Lehmhütten, die Holzunterstände und alles andere.

Ich lächelte als ich ihre glänzenden und staunenden Augen sah. Plötzlich sah sie zu mir zurück.

sie hüpfte zu mir und ich ging ihr entgegen. ``Wow... es ist so toll hier!´´ rief sie.

Ich nickte. ``Ja, das ist es.´´ Cheyenne kam auf uns zu. ``Oh Magma, das ist Cheyenne, unsere Schamanin. Cheyenne das ist Magma.´´ stellte ich vor.

Magma verzeigte sich leicht und die Schamanin nickte ihr anerkennend zu. ``Ich spüre eine gewaltige Macht in deinem Inneren...´´ murmelte sie. ``Würdest du mit mir kommen, wir haben nicht viel zeit deine Gabe zu entfalten.´´ krächzte sie Magma an. ``O äm.. James?´´ stotterte sie unsicher.

``Geh nur mit ihr.´´ ermutigte ich Magma. Sie lächelte dankbar und folgte Cheyenne.

Ich hörte ein vertrautes kreischen, schaute nach oben und entdeckte einen Falken.

 

Kapitel 13 (Magma)

 

Cheyennes Hütte war ausgeschmückt mit allerlei Steinen, Hölzern, Kräutern und vielen seltsamen dingen die ich nicht identifizieren konnte. Sie hatte lange eine Masse zusammen gerieben und ich hatte ihr da weil alles über mich erzählt. Auch über meine Eltern.

``Du bist eine besondere junge Frau Magma. du bist nicht nur die erste Tochter der Wächter sondern hat eine Mächtige, flammende Kraft. Das spüre ich.´´ murmelte sie. ``Aber wie kann ich sie anwenden?´´ fragte ich begierig. sie nahm die dunkele Paste und hielt die mir hin. ``Das ist für den Geist und die Gaben.´´ sie nahm ein wenig davon und malte mir etwas auf Stirn und Wange. ``Konzentriere dich. Geh in dich hinein, du musst es spüren. ´´ sagte sie Schamanin mystisch.

Ich wusste nicht wie ich es anstellen sollte, aber ich tat es. Ich schloss die Augen, atmete tief durch und konzentrierte mich auf mein innerstes. Ich blendete alles um mich aus. ``Denke an das was du am meisten begehrst.´´ flüsterte Cheyenne.

Ich dachte nicht lange nach, die Bilder kamen einfach so auf mich zu. Ich sah James.

Seine dunklen Haare, sein kräftiger Körper und seine grünen, schönen Augen. Alles an ihm zog mich an. Mein Herz schrie förmlich nach ihm. ``James...´´ murmelte ich. Ich konzentrierte mich weiter und ging in mein Inneres. Plötzlich wurde mir schlagartig heiß. Ich hörte Cheyenne zu Luft einsaugen.

``Feuer.´´ zischte sie. Ich riss die Augen auf. Meine linke Hand stand ich Flammen. Ich wollte schreien, doch es tat nicht weh. Das Feuer wat angenehm, klein und warm. ``W-was ist... das-´´ stotterte ich.

Die Frau mit den grauen schütterten Haaren die vor mich saß antwortete. ``Du bist die Wächterin des Feuers. Magma. Dein Name sagt es.´´ sagte sie laut. ``Komm mit, und konzentriere dich.´´

Cheyenne ging schnell nach draußen. Ich folgte ihr. Jace die ihr Baby im Arm wiegte schrie auf. Mato wirbelte herum und starrte mich an. James kam aus einer Hütte und tat es ihm gleich.

``Magma.´´ krächzte er leise. ``Deine Hand...´´ Ich nickte ernst und schüttelte dann den Kopf.

Arjun und der Rest des Clans war auch dazu gestoßen. ``Wir haben ihre Macht gefunden... wir können gehen.´´ rief der Anführer. Ich wurde panisch. ``Aber was soll ich tun?!´´ rief ich.

Mit einem leisen zischen ging die Flamme aus. ``Du wirst das richtige tun. Du wirst es spüren.´´ versicherte mir Cheyenne. Ich schaute James an. Er kam auf mich zu und strich mir eine Sträne aus dem Gesicht. ``Du wirst es schaffen.´´ murmelte er in mein Ohr. Ich bekam Gänsehaut.

Doch James Aussage bestärkte mich.~ Ich werde das schaffen!~

 

Kapitel 14 (Magma)

 

Der Wind peitschte mir ins Gesicht, die Gischt prickelte in meinem Gesicht und auf meinen Armen, und meterhohe Wellen klatschten gegen die Klippen. Die Sonne schien jedoch viel zu heiß auf meinen Kopf. ``Das ist schrecklich...´´ hustete ich. James der unmittelbar hinter mir war schwitzte.

Auch mir liefen Schweißperlen über die Stirn. ``Wie soll ich Terrae und Solem rufen?´´ fragte ich laut damit meine Stimme nicht in den Tosenden Wellen unterging.

``Wächter können andere Wächter aufrufen. Sie können dich hören wenn du in der altern Sprache sprichst.´´ erklärte Cheyenne heiser. Arjun saß auf dem staubigen Boden.

``Sprich mir nach: Solem et Terrae, audi me, et ostendam tibi.´´ sagte er. Ich verstand den klang der Wörter. warum auch immer. Erde und Sonne, hört mich und zeigt euch. Es hörte sich alt und stark an und ich sprach die Wörter mit einer leisen Stimme.

``Solem et Terrae, audi me, et ostendam tibi.´´ rief ich und sogleich begann die Erde unter meinen Füßen zu beben. Risse bildeten sich. Plötzlich verdunkelte sich die Sonne.

Da erschienen zwei gestalten. Eine Frau mit lockigen, braunen und schönen seidigen Haaren. Ihre Augen waren gelb und braun. Ihre Haut war dunkel und ihr weißes Kleid reichte bis zu ihren Knöcheln.

Der Mann sah jung aus. Seine Haare waren golden und auch ein wenig lockig. Seine Augen strahlten blau, doch seine Haut war hell und blass.

``Magma. Tochter von Stella und Diabolus.´´ sagte Solem mit lauter Stimme. ``Warum hast du uns gerufen?´´ fragte er. Ich starrte ihn an. Er war es, der Wächter der Sonne.

``Hört auf mit eurem Krieg, die einzigen die darunter leiden sind die Tiere und vor allem die Menschen.´´ sagte ich. Obwohl ich unsicher war war meine Stimme um so fester. Solem lachte doch Terrae schaute finster drein. ``Niemals!´´ zischte sie. ``Dieser Wächter ist es nicht würdig. Seine hitze der sonne lässt meine Pflanzen verdörren.´´ Solen piff durch die Zähne. ``Das soll nicht deine Sorge sein, es ist die Sonne, nichts ist stärker als sie.´´

Ich tat es, alles was Cheyenne mir gesagt hatte. Ich konzentrierte mich, ging in mein inneres, schloss die Augen und stellte mir James schöne grüne Augen vor. Plötzlich wurde mir heiß. Ich öffnete die Augen und schaute direkt in Solems erstaunten Augen. Meine beiden Hände Flammten.

``Ihr seht das ich auch macht habe, aber ich will keinen Krieg. Er bringt nur Verlusste. Bald wird sich auch die Wächterin der Lebenden einmischen, dann Diabolus... es wird der Untergang sein. Von uns Menschen, der Welt und auch der Wächter. ´´ erklärte ich.

Terrae nickte langsam. ``Du bist zwar jung, aber klug Magma. Ich will auf dich hören.´´

Solem stimmte zu indem er bestimmt nickte. ``Doch bilde dir nicht ein ich würde mich von dir beeinflussen lassen.´´ das waren seine letzten Worte, denn dann verschwand er. Terrae berührte meine Stirn und verschwand dann ebenfalls.

Das Feuer erlasch, ich stolperte nach hinten und traf auf jemanden.

Ruckartig drehte ich mich um. James stand vor mir, er lächelte und seine Lippen waren meinen so nah wie nie. Er hielt mich fest und schlagartig wurde meine Atmung schnell und flach.

``Du hast so schöne Augen... ´´ war das letzte was ich sagte, bevor James seine Lippen auf meine legte und mich küsste.

 

Der Kuss der mir auf den Lippen lag,

die Lippen die mich küssten,

die sind der Kuss des Waldes.

(Zitat von Kien)

 

Epilog (Magma)

 

Der Tag war jung und ich wollte früh aufbrechen, nachhause gehen. Doch andererseits konnte ich James nicht zurücklassen. Ich liebte ihn. Eine Woche war es her das ich Terraes und Solems Krieg geschlichtet hatte. ``Lass mich mit dir gehen.´´ das war Jamas, der mich das nicht zum 1. mal bat. ``James, du musst hier bleiben, bei deinem Clan, dort wo du hingehörst. Vorsichtig berührte ich das Zeichen an seinem Hals. Seine Clantätowierung.

``Du hast mir selbst erzählt das ein Clangeborener niemals seinen Clan verlassen würde.´´ hielt ich ihm vor, in den jämmerlichen Versuch ihn abzuwimmeln. Mous war schon ganz aufgeregt. Ich band mein hab und gut und noch mehrere Sachen des Clans an ihr fest. Ich drehte mich von James weg und wollte gerade den Rest holen als sich James mir in den Weg stellte. ``Bitte.´´ jammerte er.

Ich schüttelte den Kopf. Doch James nahm mein Gesicht in seine Hände und küsste mich auf die Stirn. Dann ließ er mich los. ``Magma, ich kann dich nicht alleine wieder losziehen lassen. so völlig ohne Schutz und... ohne mich.´´ beteuerte er.

Ich wurde weich. ~Nein! Nein Magma, du kannst ihn nicht mitgehen lassen, sein Clan braucht ihn. Un außerdem bist du eine Wächterin. ~ dachte ich. ~Ja, genau die Wächterin des Feuers.~

 

Ich und James brachen auf. Was hätte ich schon tun sollen. Arjun war damit einverstanden. Obwohl Mato dafür gar nicht damit einverstanden war. ``Bitte sag das du immer mein Freund bleibst.´´ sagte er. James lächelte und umarmte ihn ein letztes mal. ``Niemals.´´ versicherte er.

James nahm meine Hand. Wir hatten und bedankt, verabschiedet und nun würden wir aufbrechen.

Mous wieherte ich lachte und wir gingen los. ~Danke.~ dachte ich noch einmal.

Wir waren erst wenige Meter weit gegangen, als ich mich ein letztes mal umdrehte. Ich schloss die Augen und beschwor einen Großen Feuerstreifen herauf. Er bildete das Zeichen des Clans.

Einen Falken. Ich drehte mich wieder um und schaute in seine Augen.

Ich schaute in den

 

Blick des Waldes

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Ritt ins Jenseits

 

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